107.208 km/h
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Die Erzählung von den durchschnittlich 107.208 km/h
oder vom Heimatschaffen in der Lebenswelt. Von Michael Rosecker

Xing 04

„Soll ich/weils Brauch ist/ein Stück Eisen/stecken in/das nächste Fleisch oder ins/ Übernächste/mich dran zu halten weil die Welt/sich dreht (…)"[1] (Heiner Müller)

Man könnte fast glauben das Leben in westlich-demokratischen Wohlstandsgesellschaften ist ein Jammer. Umgeben von unzähligen Dingen – die Wenigsten von Nutzen, geschweige denn mit Notwendigkeit durchdrungen – stehen wir auf der einen Seite gleichsam beengt von Ramsch fremd in der vermeintlich (virtuellen) grenzenlosen Freiheit unserer globalisierten Lebenswelt herum. Verdinglicht, aber gefühlsmäßig doch kein Ding unter Dingen. Über der materiellen Überfüllung spannt sich eine existentielle – depressive  –  Leere. Diese widerfährt auf der anderen Seite all jenen in den Wohlstandgesellschaften, denen diese Dinge aus Gründen der steigenden sozialen Ungleichheit und Ungerechtigkeit nur als Werbebilder virtuell zugänglich aber real unerschwinglich sind, als Sehnsuchtsoverkill. Das „schöne Leben“ wird nur als vor die Nase gehaltene verweigerte Lebensmöglichkeitsform empfunden. Beiden Seiten ist eines gemein: Man fühlt sich nicht wohl, weder in der Überfülle noch im Mangel. Jenes Viertel aller BürgerInnen der EU der 25, der Schweiz, Islands und Norwegens, das an psychischen Krankheiten leidet, unterstreicht dies eindrucksvoll.[2] Alain Ehrenberg umschreibt es folgender Maßen: „Sich befreien macht nervös, befreit sein depressiv.“[3]

Dieses depressive Gefühl der Weltfremdheit verstärkt sich dann noch durch die Quadrierung der Informationen und der Beschleunigung ihrer Flüsse, durch die Potenzierung der scheinbar unbegrenzten aber nie nutzbaren Möglichkeiten, durch die hyperaktive Permanentforderung nach Mobilität und durch den gnadenlos rasenden Zeitkäfig des angeblich ständig Neuen. „Immer weniger Zeit für immer mehr Möglichkeiten.“[4] Scheinbar alles und scheinbar nichts. Das ständige Zuwenig und Zuviel schafft Unbehagen in der Welt. Der Griff ins Leere ist klarer Weise haltlos, der Griff in die überfüllte Welt greift jedoch auch ins Nichts. Wenn schon Novalis im 18. Jahrhundert über den Menschen der modernen Welt dachte, dass er, egal wohin er auch ginge, nie mehr nach Hause komme, wohin sollen wir Heutigen uns dann noch wenden?

Wer sich dann ferner vergegenwärtigt, mit naturwissenschaftlich-rationalem Blick, dass unser Boden unter den Füßen, der Planet Erde, sich durchschnittlich mit 107.208 Km/h durch das All bewegt, dem drängt sich die Frage „Woran bloß halten, weil die Welt sich dreht?“, als lebensbedrohliche anthropologische Wirklichkeit auf. Was physikalisch leicht erklärbar ist, stellt philosophisch ein Problem und im alltäglichen Leben in manchen Augenblicken eine kaum zu bewältigende Aufgabe dar.

„Die Erfahrung einer zusammenhanglosen Zeit bedroht die Fähigkeit der Menschen, ihre Charaktere zu durchhaltbaren Erzählungen zu formen.“[5] (Richard Sennett)

Die Dynamik der modernen Welt und ihrer Gesellschaften befreite uns im „Westen“ von der geschlossenen – transzendentalen, religiösen – wahren Welt, die Himmel und Erde umfasste, die logische Widersprüche und Brüche in sich trug und dennoch alles erklärte, die gleichsam eine Welt aus einem Guss war. Immer schon daseiender Schutz und Sinn sowie klar verortetes Eingewobensein in ein Ganzes gingen verloren. In „objektiver Realität zu leben, nicht in der endlosen Relativität rein subjektiver Erfahrungen gefangen zu bleiben, in einer wirklichen und wirksamen – und nicht in einer illusorischen – Welt zu stehen“[6], wie religiöse Menschen es vermeinen, ist nicht mehr möglich. Begriffe wie „Himmelszelt“ und „Himmelreich“ drängen sich nur noch wenigen Menschen auf, wenn sie den Blick nach oben ins uferlose All durch das wir „rasen“ werfen.

Wird der Blick sodann auf die beschleunigte Welt selbst geworfen, gleichsam auf unsere „Schnittstelle zum Nichts“[7], drängt sich die individuelle Sehnsucht nach Heimat und der gesellschaftliche Diskurs darüber im Großen wie im Kleinen auf; trotz der dem Begriff durch die Geschichte und schlussendlich durch den Nationalsozialismus „oktroyierten Konnotationen wie reaktionärer Provinzialismus, Volkstümelei und lokaler Idiosynkrasien“.[8] Egal ob man „Heimat“ als Gefühl, als Utopia, als Erinnerung, als Zeit oder als Ort empfindet bzw. definiert, wir brauchen vermeintlich Bleibendes im beschleunigten Fluss der Veränderung. Wir brauchen Bezugspunkte für „durchhaltbare Erzählungen“ von uns selbst, die erst Identitäten also Individuen erzeugen.

Das Unbekannte wird immer konstitutiver Teil der menschlichen Identität sein, aber um überhaupt Identität entwickeln zu können, brauchen wir auch vermeintlich Gesichertes, Vertrautes und Bekanntes, das als Basis für Identitäten notwendige „Eigene“ empfundenen wird. Für diesen Teil unserer Identität wird immer wieder der Begriff „Heimat“ verwendet werden müssen.

Umfragen zeigen, dass der Begriff „Heimat“ seit Jahren auf sehr hohem Niveau stabil, leicht steigend Zuspruch findet. Im Jahr 2002 fanden 81 % und 2005 bereits 85 % der befragten Österreichereicher(innen) den Begriff sympathisch. Vor allem bei jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren erfreut sich der Begriff wachsender Sympathie (2002: 77 % und 2005: 88 %).[9]

Die „großen“ Antworten, die großen „Meistererzählungen“ der Religionen, der Philosophien, der Geschichte, der Nationen und der Ideologien haben immer sehr gravitätische und enge Identitäten zur Verfügung gestellt und zum Glück abgewirtschaftet. Sie verfangen nur noch rudimentär, oder zumindest nur noch als Ergänzung zu den vielschichtigen individuellen Lebensentwürfen. Die neuen Antworten, die aktuellen (Groß)Erzählungen, sind nicht mehr groß oder geschlossen genug, um den (Heimat)Dienst am Menschen zu leisten. Die Erzählung des Neoliberalismus ist zwar monströs, aber befremdend und die Naturwissenschaften erzählen von Kausalketten, die oftmals eher unheimliche „Kontrollillusionen“[10] als „Heimaten“ vermitteln. Die vielen individualistischen „Scheinerzählungen“, die man sich auf dem freien Markt als individualistische Kleinsterzählungen zusammenkonsumieren und „aufidentifizieren“ kann, prägen Menschen auch, aber vor allem durch ihren ständigen Wechsel, ihre beliebige Kombinierbarkeit und die fundamentale Abwesenheit jeglicher Kontinuität. Unsere alltäglichen individuellen Lebens- und Selbsterfahrungen sind zu zerstückelt und in kleine Konsumgüter zerfallen, um daraus eine Lebensgeschichte generieren zu können. Außengesteuerte Einzelsehnsüchte, die im Impressionen-Staccato das Zeitgefühl zerstören, tragen ebenso ihren Teil zur heutigen Erzählschwäche bei, wie das ständige Wechselspiel von Lustbefriedigung und Bedürfnisgenerierung.

Die großen geschlossenen Erzählungen erstickten in ihrer Realisierung allzu vieles und all zu viele. Das Wort „geschlossen“ war bitter – erst recht in den modernen Wiederschließungsversuchen – ernst zu nehmen, wie allein das 20. Jahrhundert in seiner ersten Hälfte mörderisch zeigte. „Wir können in einer geschlossenen Welt nicht mehr atmen.[11]“ Heute jedoch drohen wir in der erzählungslosen Offenheit zu hyperventilieren, weil auch die individuellen Erzählungen von Auflösung bedroht sind.

„Nach meiner Überzeugung ist diese Bejahung des gewöhnlichen Lebens trotz aller Umstrittenheit und ihrer häufig säkularisierten Erscheinungsformen zu einer der wirksamsten  Ideen der neuzeitlichen Zivilisation geworden.“[12] (Charles Taylor)

Heimat wurde entweder als erdrückende penetrante Tatsache der Wirklichkeit verordnet oder als reiner Nicht-Ort, als das stets Abwesende der Wirklichkeit definiert. Beides ist nicht hilfreich.

So muss zunächst ein mögliches Grundgefühl des Menschseins, das sich als Weltfremdheit versteht, als mögliche grundlegende Heimatlosigkeit akzeptiert werden. Es ist das Gefühl des Individuums der durchschnittlich 107.208 Km/h. Man wird nicht in irgendeinem Kraftakt einfach den Planeten Erde irgendwann ein letztes Mal in irgendeine „Heimat“ ummodeln können, damit Menschen einfach ohne Weltangst auf ihm leben werden. Georg Büchner schrieb in „Dantons Tod“: „Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen wurden; es fehlt uns etwas, ich habe keinen Namen dafür – aber wir werden es einander nicht aus den Eingeweiden herauswühlen, was sollen wir uns drum die Leiber aufbrechen?“[13] Diejenigen, denen sich dieses Gefühl des Heraustretens, des Fremdseins klar aufdrängt, sollten danach trachten es in die eigene Lebenserzählung zu integrieren und sich hüten es mit dem Begriff „Heimat“ zu bekämpfen. Dieser Dienst würde blutig aber zwecklos sein. Gegen den „Skandal des Menschen (…), dass er sich finden kann, ohne sich gesucht zu haben“[14], kommt „Heimat“ nicht an; oder eben nur als Katastrophe, die die Welt wieder geschlossen haben will, wenn notwendig als Konzentrationslager.

Das andere der „Heimat“ betrifft das Heimatschaffen im alltäglichen Lebensvollzug. Bei aller Grenzenlosigkeit, Beschleunigung, Zerbrochenheit, Partikularität und Globalisierung leben heutige Menschen noch immer in Wirklichkeitsordnungen. Diese werden „nicht durch eine etwaige ontologische Struktur ihrer Objekte, sondern durch den Sinn unser Erfahrung konstituiert.“[15] Wenn diese Erfahrung unterscheidbare und spezifische „Erlebnis- bzw. Erkenntnisstile“ aufweist werden aus Wirklichkeitsordnungen „Sinnräume“. Diese vermitteln Eigenes und Spezifisches und generieren Lebenswelten und somit Identität. Dadurch werden wir geprägt und können – da verstehbar – selbst Räume des Lebens prägen. Der vornehmliche und bedeutendste Sinnraum – die Vorzugswirklichkeit[16] –  ist die alltägliche Lebenswelt. An diesem Wirklichkeitsbereich nimmt der Mensch „in unausweichlicher, regelmäßiger Wiederkehr“ teil. „Die Lebenswelt ist die Wirklichkeitsregion, in die der Mensch eingreifen und die er verändern kann, indem er in ihr durch die Vermittlung seines Leibes wirkt. [Sie] ist also eine Wirklichkeit, die wir durch unsere Handlungen modifizieren und die andererseits unsere Handlungen modifiziert.“[17] Sie greift daher auch tief in unsere inneren „Sinnräume“,  als Denk- und Gefühlsstrukturen ein.[18]

In der alltäglichen Lebenswelt wird aus „Sinnraum“ Heimat, oder eben nirgendwo. Hier bin ich Teil der Welt, die in Bezug zu mir steht, oder nicht. Hier finde ich einen Teil von mir als Eigenes und als Sinn wieder, oder nicht. Hier schaffe ich Heimat, oder eben nicht. Hier kann ich mein Leben zur durchhaltbaren eigenen Erzählung machen, oder eben nicht. In dieser „Bejahung des gewöhnlichen Lebens“, trotz oder gerade in ihrer „säkularisierten Erscheinungsformen“, liegt der Segen der Freiheit der westlichen demokratischen Wohlstandsgesellschaften. Und so wird „Heimat“ auch übersetzbar in mobile, bewegliche, globalisierte Lebenswelten und der Innovationsdruck sowie die hohen Veränderungsgeschwindigkeiten können positiv als Korrektur des Eigenen aufgenommen werden, damit „der gewohnte Blick und das eingeübte Ohr nicht nur finden, was sie kennen oder suchen.“[19]

„Jedes lebensweltliche Auslegen ist ein Auslegen innerhalb eines Rahmens von bereits Ausgelegtem (…)“.[20] (Alfred Schütz)

Die größte Gefahr für diese Lebensweise steckt natürlich ebenso in diesem Befund. Jeder Mensch muss seine Lebenswelten verstehen und auslegen können, um in ihnen handeln und beheimatet sein zu können. Hyperbeschleunigung, Überkomplexität, Verständnisgrenzen aber auch soziale Zugangsverweigerungen können dieses Verständnis mindern bis zerstören. Geht durch rasende Veränderungsgeschwindigkeiten der Systemzustände  „verlässliche Erfahrungsordnungen“[21] verloren, verdampft auch die alltägliche Lebenswelt. Ohne Verstehbarkeit, Kenntnis, „Access“[22], Teilhabe und Beteiligung keine Lebenswelt.Durch Neuigkeitenoverkill und Unterinformation brechen gleichsam Schockwellen in die Lebenswelt herein, die entweder überfordern oder abstumpfen. Kulturelle, historische und gesellschaftliche Prädispositionen, in denen jeder Mensch lebt, sogar die eigenen Biografien werden genauso unverständlich wie das angeblich Neue. Diese Schockwellen können durch Überforderungen dazu führen, dass das Neue in keiner Form mehr zum „Eigenen“ mittels Engriffsmöglichkeit gemacht werden kann und die Wirklichkeit zwar „real“ aber fremd bleibt. Der Abstumpfung hingegen kann der autistische Rückzug auf das bestehende – nur noch halbwegs – Eigene folgen. Hier spannt sich eine Heimatlosigkeit zwischen Radikalismus, Autismus, Anomie und Agonie auf, die, wie Jean Baudrillard es nannte, einen „Nebel der Indifferenz“ hinter sich zurücklassen kann, durchquert zwar von Strömen, aber aller Bezüge entleert.[23]

„Was bleibt, ist die nüchternste Feststellung: Es ist nicht gut, keine Heimat zu haben.“[24] (Jean Améry)

Sehnsucht nach Eigenem und Heimat ist menschliche Wirklichkeit. Eine Sehnsucht, die Elitendiskurse über Mobilität, polyglotte Sprachgewandtheit und die Negation eines „Heimatdiskurses“ nicht stillen werden können. Auch verbirgt sich zum Beispiel hinter den aktuellen Freiheitsversprechungen, dass heutige Arbeitnehmer(innen) bis zu achtmal ihren Arbeitsplatz und sogar ihr Arbeitsprofil ändern werden, mehr Zwang und Abstieg als Freiheit und Erfolg; geschweige denn die Möglichkeit die Freiheiten auch lebensdienlich zu nutzen und daraus Heimat zu schaffen. Denn durch wachsende Ungleichheit in der Verteilung von Lebenschancen und -ressourcen werden die Möglichkeitsradien vieler Menschen immer enger und damit die Freiheits- und Entfaltungsversprechen unserer Gesellschaftsformen immer mehr zum Hohn. Hier sprießen dann wieder Überforderung oder Rückzug und Heimat bekommt die alte Fratze, die nicht Bezug zum Eigenen meint, sondern die rabiate Ablehnung des Nichteigenen. Aber auch jenen, die Markt tauglich sind und den Wohlstand ernten dürfen, wird die Erkenntnis dämmern, dass die Erfordernisse der Marktgängigkeit neben „Befähigungen“ auch Oberflächlichkeit, Distanz, Beliebigkeit, und Mobilität sind und man sich somit „am Markt“ auf nichts verlassen kann. Dann wird auch materieller Wohlstand keine Heimat schaffen.
G
eht das, was als Spezifisches bzw. Eigenes bezeichnet werden kann verloren, dann lebt man noch immer in Ordnungen, aber in keinen überschau- und lebbaren „Sinngebieten“ mehr und aus Wirklichkeitsordnung wird blanke Wirklichkeitsherrschaft. Dann werden weder Wohlstand noch Freiheit irgendjemandem als positive Identifikation, als „Eigenes“, etwas nützen. Dann werden die westlichen demokratischen Wohlstandsgesellschaften in sich selbst sich selber fremd und nicht mehr Heimat sein.So werden wir uns selbst nur noch von den durchschnittlich 107.208 Km/h erzählen können, und diese Erzählung wird nicht durchhaltbar sein.

Dieser Artikel ist erschienen in: Xing 04/06.

[1] Heiner Müller, Die Hamletmaschine, Musik: Einstürzende Neubauten (1991) / [2] Vgl.: Thomas A. Friedrich, Europa der Angst und Depression. In: Die Zeit, 27. 4. 2005 / [3] Alain Ehrenberg, Das erschöpfte Selbst. Depression und Gesellschaft in der Gegenwart (Frankfurt am Main/New York 2004) / [4] Hans Blumenberg, Lebenszeit und Weltzeit (Frankfurt am Main 1986) / [5] Richard Sennett, Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus (Berlin 2000) / [6] Mircea Eliade, Das Heilige und das Profane. Vom Wesen des Religiösen (Frankfurt am Main/Leipzig 1998) / [7] Vgl.: Peter Sloterdijk, Im Weltinnenraum des Kapitals (Frankfurt am Main 2005) / [8] Nach: Konrad Paul Liessmann, Von der Heimatlosigkeit. In: Günther Nenning (Hrsg.), Landvermessung, Bd. 1, Horsd’œuvre – Essays (St. Pölten/Salzburg 2005) / [9] IMAS-Report Jänner 2002: Die Minuswörter der Österreicher – Kernenergie, Genforschung, Streiks und IMAS-Report August 2005: Worte mit Minustemperaturen – Kernenergie, Osterweiterung, Streiks / [10] Niklas Luhmann, Die Politik der Gesellschaft (Frankfurt am Main 2000) / [11] Georg Lukács, Theorie des Romans. Ein geschichtsphilosophischer Versuch über die Formen der großen Epik (München 1994) / [12] Charles Taylor: Die Quellen des Selbst. Die Entstehung der neuzeitlichen Identität (Frankfurt am Main 1994) / 13] Georg Büchner, Dantons Tod. Dichtung und Schriften (Köln 1997) / [14] Peter Sloterdijk, Weltfremdheit (Frankfurt am Main 1993) / [15] Alfred Schütz/Thomas Luckmann, Strukturen der Lebenswelt (Stuttgart 2003) /[16] Ebenda: Hier heißt es „Vorzugsrealität.“ / [17] Ebenda. / [18] Vgl.: Michael Rosecker, Warum so traurig unter leeren Himmeln? – Das Selbst, die Lebenswelt und die Freiheit. In: Michael Rosecker/Bernhard Müller (Hrsg.), Freiheit – Tatsache, Möglichkeit, Bestimmung oder Hirngespinst (Wiener Neustadt 2005) / [19] Bernhard Waldenfels, Phänomenologie der Aufmerksamkeit (Frankfurt am Main 2004) / [20] A. Schütz/T. Luckmann, Lebenswelt / [21] B. Waldenfels, Phänomenologie / [22] Vgl.: Jeremy Rifkin, Access. Das Verschwinden des Eigentums (Frankfurt am Main 2000) / [23] Nach: Jean Baudrillard, Agonie des Realen (Berlin 1978) / [24] Jean Améry, Wie viel Heimat braucht der Mensch. In: Günther Nenning (Hrsg.), Landvermessung, Bd. 1, Horsd’œuvre – Essays (St. Pölten/Salzburg 2005)


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