20.08.2010

Es gibt drei brisante Themen der Menschheit neben der Politik, wo in Diskussionen die unerlaubten Tiefschläge schon beginnen, bevor der Gesprächspartner noch seine Argumente ausbreiten konnte: Sex, Religion und Essen. Und deshalb hat der New Yorker Jonathan Safran Foer, gleich ein ganzes Buch über unsere Nahrungsmittelaufnahme und die industrielle Produktion dahinter, geschrieben. Es ist aber nicht nur ein Fachbuch über "Tiere essen", sondern ein zutiefst persönliches und sensibles Manifest, wie aus einem Fleischesser, der in einer traditionellen jüdischen Großfamilie aufgewachsen ist, ein konsequenter Vegetarier wird. Und auch an Polemik wird nicht gespart. Der Hundebesitzer und -liebhaber Foer erläutert schlüssig, warum es wirtschaftlicher ist, gleich Hunde und Katzen zu essen, da diese als Tierfutter sowieso den Tieren, die wir essen, zugeführt werden.
Wie viele junge Menschen war Jonathan Safran Foer lange Zeit abwechselnd Fleischesser und Vegetarier. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren sollten, wollte er sich konsequenter mit seiner Ernährungsweise auseinandersetzen. Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten wie sie leben und sterben?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für die Menschen bedeutet. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzeählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir vor den Konsequenzen der Massentierhaltung die Augen verschliessen "Tiere essen" ist ein leidenschaftliches Plädoyer für ethisches Handeln beim Essen. Das Buch besticht durch hervorragend aufgearbeitete Fakten, eindringliche Undercover-Reportagen und die philosophische und sehr perönliche Analyse des Schriftstellers Jonathan Safran Foer.
Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren, studierte Philosophie in Princeton. Er wurde international bekannt durch seine beiden Romane "Alles ist erleuchtet" (2003) und "Extrem laut und unglaublich nah" (2005), die mehrfach ausgezeichnet und in 36 Sprachen übersetzt wurden. Foer lebt in Brooklyn, New York.
Verlag: Kiepenhauer und Witsch
Preis: 20,50
Wie viele junge Menschen war Jonathan Safran Foer lange Zeit abwechselnd Fleischesser und Vegetarier. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren sollten, wollte er sich konsequenter mit seiner Ernährungsweise auseinandersetzen. Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten wie sie leben und sterben?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für die Menschen bedeutet. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzeählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir vor den Konsequenzen der Massentierhaltung die Augen verschliessen "Tiere essen" ist ein leidenschaftliches Plädoyer für ethisches Handeln beim Essen. Das Buch besticht durch hervorragend aufgearbeitete Fakten, eindringliche Undercover-Reportagen und die philosophische und sehr perönliche Analyse des Schriftstellers Jonathan Safran Foer.
Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren, studierte Philosophie in Princeton. Er wurde international bekannt durch seine beiden Romane "Alles ist erleuchtet" (2003) und "Extrem laut und unglaublich nah" (2005), die mehrfach ausgezeichnet und in 36 Sprachen übersetzt wurden. Foer lebt in Brooklyn, New York.
Verlag: Kiepenhauer und Witsch
Preis: 20,50