Verlag: Verein Alltag Verlag, Preis 15,90

Was wird passieren, wenn sich renommierte Literaten mit dem heimischen Poetenclub, sprich: clubpoesie, zusammentun? Diese Frage haben sich bestimmt die Herausgeber (Paul Eisenkirchner, Horst Hahn und Maximilian Huber) dieses Buches mehr als nur einmal gestellt. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: es ist eine beachtliche Sammlung von Krimigeschichten und Mördergedichten, die den Leser nicht nur das Fürchten lehrt oder zum intensiven Verzehr der Fingernägel auffordert, sondern auch zeitweilig vieles zu bieten hat das man im Durchschnittskrimi nicht oft vorfindet. Als da wären: 99 Sätze mit denen man einen Krimi beginnen oder beenden kann, den man aber gedenkt niemals zu schreiben. Eisverkäufer, die zweimal klingeln. Monologisierende Gewehrkugeln. Messer, die nicht nur zum Gurkenschneiden da sind. Das Ganze garniert mit der Crème de la Crème aus der Krimiautoren- und Poetenszene, wie etwa Kurt Palm, Stefan Slupetzky, Christian Futscher oder Bettina Balàka. Ein Buch nicht nur für Krimiliebhaber!
In diesem Band sind Krimigeschichten und Mördergedichte enthalten von: Richard Asleithner, Bettina Balàka, Manfred Chobot, Lukacz Custos, Johanna Eberl, Paul Eisenkirchner, Christian Futscher, Horst Hahn, Maximilian Huber, Hubert Hutfless, Roland Köhler, Michael Kunc, Wolfgang Millendorfer, Kurt Palm und Stefan Slupetzky.
Maximilian Huber/Michael Kunc