
Ein Provinzroman in durchaus österreichischer Tradition, mehr sarkastisch als zynisch. Wobei man sich Provinz nicht als physischen Ort vorstellen darf, sondern als einen bestimmten Zustand im Ablauf der menschlichen Evolution.
Ganz offensichtlich autobiographisch inspiriert beschreibt das Buch doch in einer Abfolge von kleinen, zusammenhängenden Erzählungen das Lebensgefühl all jener, die in den 60ern und frühen 70ern des vorigen Jahrhunderts (huch! ist das lange her!) ihre Jugend durchlebten. Der Untertitel lautet "Pumageschichten aus dem Dunkelsteinerwald", und je länger man in den Geschichten liest, umso klarer wird einem: der Dunkelsteinerwald ist grenzenlos. Ein wunderbares Buch darüber, daß trotz aller Verletzungen ein Überleben in Würde und Anstand möglich ist.
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